Die innovativste Art sein Fahrrad vor Fahrraddiebstählen zu beschützen ist versteckte anbringen von sogenannten GPS-Trackern. Okay zugegeben der Fahrraddieb wird vermutlich nicht immer wissen welches Fahrrad mit dieser Technologie ausgestattet ist. Und wüsste er es, würde er sich möglicherweise überlegen wie er diesen am schnellsten entfernt oder für sich unschädlich macht. Stiehlt er das Fahrrad ohne es zu wissen, kann man den Ort auf wenige Meter orten und den Fahrraddieb zur Rechenschafft stellen.

Das private Tracking ist hierzulande rechtlich vollkommen legal und unbedenklich. So finden diese Geräte wie Sie unter anderem von Spy-Bike vertrieben werden hierzulande immer mehr Anklang und kommen häufiger zum Einsatz. Der Fahrradhersteller Stromer baut die kleinen Sender bereits serienmäßig in seine Fahrräder ein.

Besonders lange ist diese Technologie noch nicht im Einsatz, hat aber schon einige Erfolgsgeschichten zu erzählen wie bei diesem Restaurantbesitzer der durch SpyBike einem kriminellen auffliegen lassen hat, der gestohlene Fahrräder aus der Schweiz containerweise nach Frankreich verkauft.

SMS sofort aufs Handy wenn das Fahrrad unbefugt bewegt wird.

Die Sender werden als Rücklicht oder Lenkerabdeckung getarnt und können mittels einer App oder über die Website verriegelt werden. Das heißt im Klartext: Wird das Fahrrad von unbefugten bewegt, bekommt der Eigentümer sofort eine SMS aufs Handy und kann die Fahrt des Fahrraddiebes via GPS auf der Webseite z.B. SpyBike.com verfolgen und die Polizei informieren.

Bei den neuen E-Bikes von Stromer wird zu den serienmäßig verbauten GPS-Sendern die sich über das Smartphone verriegeln lassen der Motor blockiert wenn eine unbefugte Person versucht das Fahrrad zu bewegen ohne es zu entriegeln. Das E-Bike ist somit nicht fahrbar und für den Dieb unbrauchbar.

Der Einsatz von GPS-Trackern durch die Eigentümer ist für die Polizei noch Neuland.

Die Polizei hat bisher nur wenig Erfahrung mit ortbaren Velos gemacht. Mit wachsenden Markt der GPS-Sender Wird sich auch die Polizei vermehrt damit auseinandersetzen was unter Umständen geänderte gesetzliche Regelungen erforderlich macht. Denn für das Überwachen via GPS ist selbst bei dringend Tatverdächtigen ein Gerichtsbeschluss nötig, außer es ist Gefahr im Verzug. Davon wird man bei einem Fahrraddieb in aller Regel nicht ausgehen.

Auf das „Ermitteln auf eigene Faust“ sollte dennoch verzichtet werden. Niemand kann wissen an wem man gerät und zahlt dies am Ende noch mit seiner körperlichen Unversehrtheit. Niemand weiß zu was diese Leute fähig sind, schon gar nicht wenn es sich um eine organisierte Bande handelt die ihren Lebensunterhalt durch Fahrraddiebstähle verdient.

Rufen Sie also immer die Polizei wenn ihr Fahrrad gestohlen wurde und Sie es via SpyBike orten konnten und teilen sie den die Daten mit.

Das SpyBike Gadget ist nur als ergänzender Schutz anzusehen. Wer SpyBike nutzt sollte trotzdem nicht auf ein hochwertiges sicheres Fahrradschloss verzichten.

SpyBike ist hier erhältlich und kostet ca. €160,-